Osteopathie / FDM

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Methode, die zur Diagnose und Therapie die Hände einsetzt.

Osteopathie

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Methode, die zur Diagnose und Therapie die Hände einsetzt. Die wichtigsten Grundlagen sind das Funktionieren des menschlichen Körpers als Einheit, seine Fähigkeit zur Selbstregulation und Selbstheilung, sowie das Wechselspiel von Struktur und Funktion.

Die osteopathische Behandlung hat das Ziel Einschränkungen der Beweglichkeit von Strukturen und Geweben zu korrigieren und dadurch körperliches und seelisches Wohlbefinden wieder herzustellen.
Dazu benutze ich meine Hände und meinen Körper, wähle aus einer Vielzahl manueller Techniken, manche sanft, andere mit Krafteinsatz, entsprechend den individuellen Bedürfnissen des Patienten. Ich arbeite an allen Körperstrukturen: knöchernes Skelett, Gelenke, Muskeln, Faszien, innere Organe, Cranium und Körperflüssigkeiten.

Ich habe meine 6,5-jährige Osteopathieausbildung an der Wiener Schule für Osteopathie (WSO) 2011 abgeschlossen.

FDM: Fasziendistorsionsmodell nach Steven Typaldos

Faszien (Bindegewebszüge) durchziehen netzartig den gesamten Körper, geben ihm Form und Struktur, fungieren aber auch als Gleitmittel zwischen allen Geweben. Wenn sich ihre Form durch Verletzungen und Fehlbelastungen (oft schon im Kindesalter) verändert, entstehen Schmerzen und Funktionsverlust wie Schwäche und Instabilität. Diese Verformungen / Distorsionen der Faszien können in der klassischen bildgebenden Diagnostik (Ultraschall, MRT, CT, Röntgen) nicht sichtbar gemacht werden.

Typischerweise reagieren diese Schmerzen auch nur sehr wenig auf die gängigen Schmerzmittel.
Es gibt 6 verschiedene Arten wie Faszien verletzt werden können, die von der betroffenen Person auf ganz charakteristische Art und Weise beschrieben und gezeigt werden.

Bei der Behandlung verwendet der Therapeut je nach Art der Verletzung der Faszie charakteristische Handgriffe, um die entsprechende Distorsion zu beheben. Oftmals ist auch die Behandlung schmerzhaft, eine anfängliche vorübergehende Verschlechterung (gerade bei chronischen Schmerzen) in den ersten 2 Tagen nach einer Behandlung kann vorkommen und ist Teil des Heilungsprozesses.

Die Osteopathie und FDM-Therapie werden nach Ausschluß schulmedizinischer Ursachen bei folgenden Beschwerden eingesetzt:

  • Rückenschmerzen, Kreuzschmerzen, Hexenschuß, Lumboischialgie
  • Nackenschmerzen, Cervikalsyndrom (CVS)
  • Schulterschmerzen, Ellenbogenschmerzen, Epicondylitis
  • Knieschmerzen
  • Hüftschmerzen
  • Handgelenksschmerzen, Fingerschmerzen, Daumenschmerzen
  • Schmerzen an Waden, Fußgelenken und Fußsohlen
  • Nach (Sport-)Verletzungen, Unfällen und Überbelastungen wie Suppinationstrauma (Umknicken), Muskelzerrungen und Muskelfasereinrisse, Schleudertrauma.
  • Nach anstrengenden und traumatisierenden Geburten.
  • Bei Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus (Ohrensausen), Sinusitis, Problemen des Kauapparates, Verdauungsstörungen

Osteopathisch behandle ich vor allem Erwachsene, aber auch Kinder ab ca. 3 Jahren. Mit jüngeren Kindern empfehle ich eine speziell ausgebildete Kinderosteopathin/osteopathen aufzusuchen.

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